Optimale Einstellung der Gasetagenheizung

Zu erst die Einstellungen am Gerät.( Grundeinstellungen)

hier am Beispiel einer Junkerstherme

1)    Manometer / Druck  0,7 – ca. 2,0 bar
Vorsicht ab 2,5 bar werdet Ihr naß – Überdruck
2)    Thermometer in °C zeigt die momentane Heiztemperatur
3)    rote Lampe zeigt Störungen der Flamme / Feuer
4)   Störungsquittierung zum Reset
5)   Betriebsartenschalter  Sommer- Winter Umschaltung
6)   Thermenhöchsttemperaturbegrenzung( auf 75 °C)

Natürlich Gas und Strom sollte anliegen, nicht denken sondern kontrolieren.

Alle Hersteller orientieren auf 20000 Starts im Jahr, das heißt möglichst lange Brenndauer der Flamme pro Einschaltung. Oder möglichst ideale Wärmeabnahme ( Heizkörper Größe und Einschaltung) und Erzeugung (Thermenmodulation der Leistung) wenns dann geht. Die Heizung ist für eine Maximale Temperatur von -13°C im Raum Berlin ausgelegt, dazu hat die Anlage 24 Stunden Zeit gebt sie ihr auch und erwartet nicht Wunder oder das es gleich nach Einschalten warm wird.

Thermenheizungen sind konzipiert die Wohnung oder das Haus komplett zu heizen nicht nur einzelne Räume. Das würde zu Feuchtigkeit und Lüftungsproblemen führen.

Die verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten: auf der nächsten Seite

  1. Raumtemperatur gesteuert

hier am Beispiel eines Wolf- Thermostat

Zeit und Temperaturgesteuert

Diese Regelung wird im sogenanten Führungsraum montiert, dem wärmsten und meißtbenutzten Raum in der Wohnung. Hier werden die Heizkörper nicht geregelt und die Elektronik regelt die Wassertemperatur nach dem Wärmebedarf. Alle anderen Räume können mit Thermostatventiele kälter geregelt werden.

Die Therme wird mit der Abweichung zwischen Ist-. und Solltemperatur gesteuert. Die Heizung heizt stärker je größer die Abweichung ist, genauso wie sie versucht möglichst lange mit geringerer Leistung zu heizen. Das heißt wenn nur die Verlustwärme ausgeglichen werden soll um die Temperatur zu halten taktet die Therme in großen Abständen kurz an.

Es ist möglich die Uhr so zu programmieren das die Heizung von z.B. 5.30 Uhr auf Tagestemperatur schaltet, ihr um 6.00 Uhr aufsteht und um 8.30 Uhr auf Nachtabsenkung schaltet weil ihr um 9.00 Uhr aus dem Haus geht. Und natürlich um 16.00 Uhr bis um 22.00 Uhr nochmal. Übrigens die Nachtabsenkung ist meist auf eine Raumtmperatur von ca 18°C eingestellt und lässt sich nur bei einigen Herstellern ändern. Die Schaltpausen sollten mindestens 6 Stunden betragen weil das Haus oder die Wohnung eine Speichermasse hat und nicht so schnell auf Temperaturänderung reagiert und Ihr nichts sparrt weil die Temperaturdifferenz nach draußen sich nicht ändert. Genauso wie die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nachtabsenkung maximal 6°C betragen soll, sonst wird zu viel Energie zum wiederaufheizen verbraucht und das Raumklima – Wohlfühltemperatur ändert sich.

Wichtig ist auch eine Absenkung der Raumtemperatur um 1°C sparrt ca 3°C Wassertemperatur und 4% Heizenergie / Gas.

  1. Außentemperatur gesteuert

Hier sind mehr Einstellungen zu berücksichtigen dafür gibt es keinen Führungsraum jeder Raum kann der wärmste Raum sein.

Die Heizung wird nach der Außentemperatur an einer Heizkurve gesteuert deshalb ist eine gewisse Einstellung nach dem Haus ( Speichermasse) und Lage wichtig.

  • Hier gibt es Nachtabsenkung um wieviel °C Taste 1
  • die Steigung der Heizkurve Taste 2,
  • die Sommer- Winterumschaltung Taste 3,
  • die paralelverschiebung der Heizkurve Taste 4
  • und den Betriebsartenschalter Taste 5.

Wenn mann das mal richtig eingestellt hat wird die Heizung auf Witterungsveränderungen allein reagieren und man lebt mit einem Komfort wie Fernheizung man muß sich nicht kümmern außer um Brennstoff.

Bei einem normalen Haus mit Radiatorheizung würde man mit einer Neigung von 1,4 beginnen und die Heizwassertemperatur bei 10 °C Außen auf 50 °C mit der Paralelverschiebung einstellen. Für Fußbodenheizung ist eine Neigung von 0,8 denkbar.

Je besser die Isolierung  und je größer die Speicherlast des Hauses ist um so flacher wird die Heizkurve.

Die maximale Heizwassertemperatur würde mann dann bei -10 °C erreichen und den Rest über Zeit also länger heizen machen. Wenn dann die Kurve an allen Stellen Konform mit den Eigenschaften des Hauses ist muß nur noch Heizzeit und Paralelverschiebung in Einklang gebracht werden.

Die Heizwassertemperatur wird auch von der Größe der Heizflächen beeinflußt dahingehend je größer die Flächen um so niedriger die Wassertemperatur w.z.B