Einstellung und Regelung einer Flächenheizung bzw. Fußbodenheizung

Algemeine Grundlagen

Führungsraum (Wohnraum) wird Außentemperatur geführt alle anderen (Schlafen oder Kinder) kälter über Raumregler geregelt. Badezimmer sollten die wärmsten Räume sein also ungeregelt immer an.
Das wird über einen hydraulischen Abgleich auf den Heizungsverteiler realisiert.

Für und wider der Einzelraumreglung
Ich bin dagegen dem Benutzer mehr als 1/3 der Räume in der WG oder Haus regeln zu lassen.
Sie sind zu ungeduldig und versagen an der Trägheit der Heizflächen. Auch wenn das der Energieeinsparungsverordnung widerspricht trägt das zum Komfort und der Kontinuität bei.
Wenn man dem Benutzer einen Regler zugesteht sollte es ein Gesamt Regler ohne Absenkfunktion sein. Nachtabsenkungen haben kein Einsparpotential und sind Kontraproduktiv bei Flächenheizungen sie rauben uns Betriebszeit.  Denn wir sollten schon dem jeweiligen Wärmewunsch bzw. Energieeinsparwunsch Rechnung tragen.

Vor und Nachteile von Fußbodenheizungen

- Beachtliche Trägheit bei Temperaturänderung von Außen oder der Wunschtemperatur.

In dem jeweiligen Beispielraum wurden 1,2 Tonnen Heizästrich verbaut, um eine Temperaturänderung des Raumes zu realisieren heizen wir mit 3°C erhöhter Wassertemperatur nach 12 Sunden hat sich die Oberflächentemperatur der Fußbodens um 1°C erhöht und die Raumtemperatur folgt nach weiteren 6 Stunden. Aber nur wenn der Außensensor oder der Benutzer nichts anderes wollen.

- Die knappe Resurse Heizfläche wird noch mit Möbel verstellt oder mit Teppichen abisoliert.

In unserem Beispielraum haben wir eine Grundfläche von 20 qm bei guter Außenisolierung und alle Nachbarräume sind beheizt benötigt man 30 W/qm, realisieren kann man bis 80 W/qm also dürfen sie 2/3 der Fußbodenfläche zustellen um nicht zu frieren! Nur eine Außenwand oder Keller mehr und die Rechnung geht nicht auf.

- Das thermische Verhalten von waagerechten Heizflächen.

Bei Fußbodenheizungen wird ein Wärmeübergang zur Raumluft ohne Stralungswärme realisiert. Bei zu geringen Temperaturunterschieden wird die Wärme nicht im Raum verteilt ( Konvektion) sondern bleibt über dem Boder liegen und wird nicht gefühlt. Dafür funktioniert der Selbstbetrug gut warme Füße führen zu Wohlbefinden obwohl die Raumtemperatur kälter ist.

- Thermik von Schmutz bei Flächenheizungen

Flächenheizungen führen zur vermehrten Bildung von Flusen und Wollmäusen in der Wohnung. Und wenn dann schon mal Thermik da ist findet man sie nicht auf dem Fußboden sondern immer auf den Möbeln. Fußbodenheizung garantiert immer eine saubfreien Fußboden.

Betrachtungen über den Wirkungsgrad

Grundforderungen: maximale Oberflächentemperatur 30°C bei in Berlin -13°C Außentemperatur

Je nach Verlegeabstand und Rohrdurchmesser bekommen wir eine Spreizung der VL + RL Temperatur von 15 °C zu stande. Das heißt maximale VL Temperatur 45 °C gleich Schaltpumkt des Sicherheitstemperaturbegrenzer. Je nach dem Verfahren der Wärmeerzeugung / Bereitstellung wird der Primere Heizkreis um 10 °C überhoht zum Beispiel Kesselkreis bei Mischerbetrieb. Also wird schon mal 55 °C bereitgestellt. Ein Teil aller Fußbodenheizungen werden aus Gründern der Sauerstoffdiffusion über einen Wärmetauscher betrieben der noch mal 10 °C Spreizung hat.

Wirkungsgrad - je weniger ich das Heizmedium überhitzen muß um so efektiver arbeitet mein System.

Das Wasservolumen in einer Fußbodenheizung kann schon mal 750 bis 1000 Liter Wasser sein, wie ist das Verhältnis zum Bereitstellungsmedium ( Primär Wasser und Kesselmaterial). Und wie warm ist es im Wärmeerzeugerraum das sind Verluste.

Die Zukunft sind Tiefsttemperaturheizungen keine Überhöhung über den tatsächlichen Bedarf (30 °C)

oder anders gesagt Heiztemperatur und Raumtemperatur sind Identisch.

Das heißt aber auch die Fußbodenfläche ist zu Klein wir sollten schon mal über Flächenheizungen in Wänden ( die einen besseren Wirkungsgrad haben und die auch noch gekühlt werden können) nachdenken und nochbesser nach Außen Isolieren.